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Philosophisches Institut
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Lehrstuhl für Praktische Philosophie (N.N.)

Die Praktische Philosophie beschäftigt sich systematisch und historisch mit Grundfragen des menschlichen Handelns. Dies sind zum einen die großen ethischen Fragen nach dem guten Leben und den Maßstäben richtigen Handelns, die schon Platon, Aristoteles und Kant erörtert haben. Zum anderen sind es Fragen begrifflich-theoretischer Natur ("meta-ethische" Fragen), die sich auf die Bedeutung moralischer Ausdrücke ("gut", "böse", "rechtmäßig") und auf das Wesen moralischer Beurteilungen und Rechtfertigungen beziehen.

Zu den klassischen Disziplinen der Praktischen Philosophie gehören außer Ethik und Metaethik die Politische Philosophie und die Rechtsphilosophie. Neuerdings haben sich auch die Handlungstheorie und die Theorie rationaler Entscheidungen als eigenständige Arbeitsgebiete etabliert. Ihre Aufgabe ist die Klärung der grundlegenden Begriffe des Handelns und der Rationalität des Handelns.

Die Lehre in der Praktischen Philosophie ist am Institut gleichermaßen historisch und systematisch ausgerichtet. Die Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls liegen dagegen überwiegend im systematischen Bereich. An erster Stelle steht die Ethik internationaler Beziehungen und die Theorie internationaler Gerechtigkeit. Es folgt im Bereich der Metaethik und Rechtsphilosophie ein Schwerpunkt zum Problem der Geltung und Rechtfertigung von Normen in pluralistischen Gesellschaften. Einen dritten Schwerpunkt bildet die Politische Theorie des modernen Staates und seiner Transformationen.



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